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Zu viel Nitrat im Grundwasser

Neuesten Messergebnissen zu Folge hat das Grundwasser in großen Teilen Deutschlands einen viel zu hohen Nitratanteil. Die Rede ist von einer 6-fachen Überschreitung des Grenzwerts. Das bedeutet, dass sich ca. 300mg Nitrat in 100 ml Wasser befinden, der erlaubte Wert beläuft sich jedoch nur auf 50mg Nitrat / 100ml Wasser. Diese erhöhten Werte sind allem Anschein nach auf das übermäßige Düngen vieler Bauern mit Düngemitteln zurückzuführen, die sehr stickstoffhaltig sind und Nitrate enthalten.
Gesundheitsbehörden sind demnach alarmiert, da aus dem Grundwasser auch unser Trinkwasser hergestellt wird.
Doch was ist eigentlich Nitrat? Bei Nitrat handelt es sich um eine chemische Verbindung aus den Elementen Stickstoff und Wasserstoff. Es ist natürlichen Ursprungs und lässt sich im Boden finden. Pflanzen beispielsweise benötigen den Stickstoff des Nitrats zum Aufbau von Eiweiß.
Ist Nitrat für uns Menschen gefährlich? Grundsätzlich trägt ein ausgewachsener Körper so gut wie keine Schäden durch Nitrat davon. Je jünger ein Mensch allerdings ist, umso unausgereifter ist sein Körper und seine Organe. Bei Säuglingen kann das Nitrat sogar tödlich wirken, denn es verhindert, dass das Blut nicht genügend Sauerstoff transportieren kann.

Die EU-Kommission wirft Deutschland nun vor, zu wenig gegen das Nitratproblem im Grundwasser anzukämpfen.

Welche Maßnahmen würdet Ihr einleiten, die der Lösung des Problems dienlich sein könnten?

Wie fühlst Du Dich, wenn Du so etwas liest?


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24. 11. 2015
9 Kommentare
 
02. 01. 2016
18:21 Uhr
Na an sowas denkt man ja nun wirklich nicht
 
01. 12. 2015
08:20 Uhr
manchmal möchte man einfach nicht wissen, was alles dort drin ist, was wir Trinken oder Essen, im endeffekt bringt es eh nichts.
 
29. 11. 2015
01:14 Uhr
So mancher würde vom Glauben abfallen, wenn er wüßte, WAS in seinem Trinkwasse­r herum schwimmt - und davon ist KEINE Region ausgenomme­n, Sauberes und unbedenkli­ches Trinkwasse­r in Deutschlan­d? Das war einmal. Viele Stoffe (Medikamen­te, chemische Bestandtei­le usw.) lassen sich nicht mehr durch die Kläranlag­en beseitigen­. Bei Wasserprob­en wird auf die altbekannt­en Muster zurück gegriffen:­ man sucht nach altbekannt­em. Nach all den anderen krankmache­nden Substanzen­ wird nicht gesucht. Aber sie verschwind­en nicht....m­eine Lösung heißt Aktivkohle­filter mit UV Schutz -kurz: eSpring. Das bedeutet:w­eiterhin Wasser aus der Leitung - 99% aller krankheits­verursache­nden Stoffe werden beseitigt ohne den Mineralgeh­alt zu minimieren­....
 
26. 11. 2015
13:57 Uhr
man denkt immer garnicht das dso etwas passiert
 
25. 11. 2015
08:24 Uhr
Da darf ich zum glück mal beruhigt sein, denn bei und wurden erst vor kurzen Wasserprob­en genommen und war alles inordnung
 
24. 11. 2015
21:36 Uhr
Ich hätte meine Hand ins Feuer gehalten das unser Wasser gesund ist.Das ist doch zum schreien
 
24. 11. 2015
19:49 Uhr
es wird wohl nie ohne Kontrollen­ gehen,
 
24. 11. 2015
19:28 Uhr
mehr Gründung in der Landwirtsc­haft einsetzen,­und natürlich­ regelmäß­ige Kontrollen­
 
24. 11. 2015
18:38 Uhr
Mehr Bioäcker bewirtscha­ften und diese fördern. Dann muss kein Dünger unser Trinkwasse­r verunreini­gen.

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