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Klimawandel: Die CO²-Werte in der Atmosphäre sind so hoch wie seit Millionen von Jahren nicht mehr

Im Jahr 2013 erreichte die Konzentration von CO² in der Atmosphäre 400 Teile pro Million. Damals warnten Klimaforscher davor, dass das ein Warnzeichen für den Klimawandel war. Nun, nur vier Jahre später, haben Forscher in Hawaii eine Konzentration von 410 Teile pro Million gemessen. So hoch war die CO²-Konzentration in der Atmosphäre der Erde seit Millionen von Jahren nicht mehr. Genau 410,28 Teile pro Million maßen die Forscher des Mauna Loa Observatory in Hawaii.
Besorgniserregend ist nicht nur die generell sehr hohe CO²-Konzentration in der Atmosphäre, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der die Konzentration steigt. „It’s pretty depressing that it’s only a couple of years since the 400 ppm milestone was toppled. These milestones are just numbers, but they give us an opportunity to pause and take stock and act as useful yard sticks for comparisons to the geological record“, so Gavin Forster von der University of Southampton.
Das UK Met Office hatte Anfang des Jahres die ersten CO²-Voraussagen veröffentlicht und bereits damals prognostiziert, dass die Konzentration spätestens im April die Marke von 410 Teile pro Million übersteigen werde.Schuld an den hohen Konzentrationen ist unter anderem die Klimaanomalie El Niño.
Mehr noch als natürliche Faktoren spielt der von Menschen verursachte Klimawandel eine wichtige Rolle bei der Zunahme von CO² in der Erdatmosphäre. Daher hat die Menschheit es auch in der Hand, dem Anstieg Einhalt zu gebieten, erklärt Pieter Tans von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). „The rate of increase will go down when emissions decrease. But carbon dioxide will still be going up, albeit more slowly. Only when emissions are cut in half will atmospheric carbon dioxide level off initially“, so der Wissenschaftler. Tans erklärt weiter, dass die Geschwindigkeit des Anstiegs der CO²-Konzentration in den letzten 10 Jahren etwa 100 bis 200 Mal so schnell ist wie bei der Klima-Übergangsphase aus der letzten Eiszeit heraus.

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25. 04. 2017
7 Kommentare
 
22. 06. 2017
21:42 Uhr
Wenn der Mensch der Verursache­r des Klimawande­ls ist, muss etwas dafür getan werden, dass die Weltbevöl­kerung nicht weiter zunimmt. Das würde auch viele andere Probleme lösen.
 
30. 04. 2017
17:23 Uhr
Es müsste Auflagen geben wenn die Menschen nicht von allein etwas ändern wollen. Und die Industrie müßte verschiede­ne Sachen sofort umstellen damit sich etwas tut.
 
29. 04. 2017
20:16 Uhr
Das ist sicherlich­ eine Besorgnis erregende Nachricht.­ Um dagegen zuhalten müssen die ganzen Länder daran arbeiten.
 
29. 04. 2017
16:42 Uhr
Es ist schon beängstig­end wie wir mit unserer Umwelt und Umgebung umgehen, den sie ist der Grundstein­ unseres Lebens und Seins.
 
28. 04. 2017
17:27 Uhr
Ja traurig ist es, davon wird so lange ich lebe schon gesprochen­. Solange die Menschen nicht auf Luxus verzichten­ wollen wird sich da nicht viel ändern.
 
28. 04. 2017
17:07 Uhr
Es sind nicht nur das moderne Wohnen und die Autos, Stopt das Abholzen des Regenwalde­s!!!
 
28. 04. 2017
12:36 Uhr
Wirklich Traurig was die Menscheit da mit der Erde macht, jedoch finde ich 410 Teile Pro Million jetzt nicht wirklich viel oder täusche ich mich da?

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