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Fast Fashion vs. Slow Fashion

Für viele ist das Kaufen von neuen Klamotten zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Dabei wird oft übersehen, welch lange Produktionswege das Kleidungsstück zurücklegt bis es von uns gekauft wird. Eine Jeans zum Beispiel durchläuft Prozesse in 8 verschiedenen Ländern und legt etwa 40.000 Kilometer in Flugzeug, Bahn und LKW zurück bis sie in unseren Läden zum Verkauf landet. Trotz allem wird Kleidung von vielen Modeunternehmen billig verkauft. Der Transport als Kostenfaktor spielt demnach keine Rolle, für Konzerne ist es regelrecht günstiger in verschiedenen Ländern zu produzieren.
Die Hamburger Ausstellung „Fast Fashion“, die bis Ende Oktober lief zeigt Auswirkungen von Konsum von Kleidung auf die Weltwirtschaft auf und darüber hinaus die damit verbundenen sozialen und ökologischen Zustände in den Produktionsländern.
Jeder weiß, wie Kleidung hergestellt wird, trotzdem fallen wir immer wieder auf die Tricks der Werbung rein und betrügen uns dadurch selber. Auch der Handel mit Secondhandkleidung hat sich heutzutage zu einem riesigen Geschäft entwickelt.
Wir kaufen Kleidung nicht, weil sie gebraucht wird. Bis zu 40 % ungetragene Kleidungsstücke hängen bei uns in den Kleiderschränken. Wenn etwas mal kaputtgeht, wird es nicht geflickt oder genäht, wie früher. Es wird weggeschmissen.
Auf der anderen Seite gibt es einige Befürworter der sogenannten „slow fashion“. Sie bevorzugen das Verarbeiten von nachhaltigen Materialien, wie beispielsweise Algen, Garn aus Milchfasern oder auch mit Rhabarber gegerbtes Leder und setzen sich aktiv für Tausch- und Leihbörsen für Kleidung ein.

Was denkt Ihr darüber? Zählt Ihr Euch zu Anhängern der "slow fashion"?

Wie fühlst Du Dich, wenn Du so etwas liest?


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24. 11. 2015
6 Kommentare
 
01. 12. 2015
08:19 Uhr
Respekt an die hose, das sie soviel wege macht um von uns getragen zu werden. Aber habe ich schon mal gelesen.
 
25. 11. 2015
08:23 Uhr
Habe ich bereits gelesen, aber schon wahnsinn was so eine Hose alles auf sich nehmen muss
 
24. 11. 2015
21:29 Uhr
Eine Hose auf Weltreise.­Dann hat die mehr erlebt als ich selber.Ein­e Hose für Globetrott­er
 
24. 11. 2015
19:46 Uhr
Ich bin kein Klamotten Konsumist,­ und trage und repariere meine Sachen, und mit der Mode muß ich auch nicht mitgehen, bin eher der praktische­ Typ. Ich kaufe wenn ich brauche, und dann muß es was gutes qualitativ­es sein.
 
24. 11. 2015
19:25 Uhr
Ich bin kein Anhänger von "slow fashion", shoppen gehört nicht zu meiner Freizeitbe­schäftigu­ng, ich trage meine Sachen wirklich lange.
 
24. 11. 2015
19:22 Uhr
Also bei mir kommt nichts weg. Entweder Kleidersam­mlung oder es wird getragen bis es auseinande­rfällt,zu­mindest meine Lieblingss­tücken.

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