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Entschädigung für deutsche Kunden?

Nach dem Abgasskandal im letzten Jahr hat sich VW nun mit der US-Umweltbehörde und den Geschädigten geeinigt und bezahlt knapp 15 Milliarden Dollar für Rückkäufe, Entschädigungen und Strafen.
Schön ist das für die US-Kunden, die teilweise bis zu 10.000 Dollar bekommen. Deutsche Kunden jedoch gehen bisher leer aus. Dies will nun der US Anwalt Michael Hausfeld ändern, und setzt sich deswegen auch für deutsche Kunden ein. Er sagt, dass es nicht reiche die Autos nur umzurüsten, sondern Betrogene sollen auch eine Entschädigung bekommen.
Da es in Deutschland jedoch ein anderes Rechtssystem gibt als in den USA, hat VW hierzulande nicht viel zu befürchten. Während US Konsumenten sich zusammentun und in Sammelklagen Milliarden an Schadensersatz erstreiten, müssten deutsche Kunden theoretisch individuell, also jeder für sich, ihre Ansprüche vor Gericht durchsetzen.
Dies möchte der US Anwalt ändern und hat sich deshalb mit einem Prozessfinanzierungsunternehmen zusammengetan. Zusammen haben sie eine Website eingerichtet, auf der Kunden ihre Ansprüche abtreten können. Vorteil: Wenn VW nicht auf einen Vergleich eingeht, kostet es die Kunden nichts. Sollte VW jedoch verlieren und dadurch Entschädigungen zu gestehen, kassiert das Prozessfinanzierende Unternehmen bis zu 35 Prozent der entschädigten Summe.
Bisher haben sich rund 100.000 Geschädigte an dieser Aktion beteiligt. Ziel für den Anwalt ist es 10-15% der geschädigten zu vereinen, um eine kritische Masse zu erzeugen. Denn bisher hat VW auf keine Anfragen des Anwaltes reagiert.

Was haltet ihr von dem Abgasskandal? Denkt ihr, der US Anwalt schafft es eine Entschädigung deutscher Kunden zu erzwingen? Seid ihr eventuell selber geschädigt und wenn ja, würdet ihr euch ihm anschließen?

Wie fühlst Du Dich, wenn Du so etwas liest?


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30. 06. 2016
12 Kommentare
 
04. 07. 2016
10:31 Uhr
Wird schwierig sein in Deutschlan­d so etwas durchzuset­zen, die Korrupzion­srate liegt hier höher wie bei den Amerikaner­n. Ausserdem sind die 15 Mil. pinatz, das locker aus der Portokasse­ des Konzerns bezahlt werden kann.
 
03. 07. 2016
19:17 Uhr
ist ne sehr gute sache
 
03. 07. 2016
18:11 Uhr
Solange sich die Konzernche­fs (trotz ihres Fehlverhal­tens) die Taschen mit Geld zustopfen,­ sehe ich keinen Grund, warum nicht die Kunden entschädi­gt werden sollten.
 
03. 07. 2016
12:42 Uhr
ja wäre auf jedenfall eine tolle sache für die Kunden
 
02. 07. 2016
16:50 Uhr
Ich finde das die deutschen Autobesitz­er auch entschädi­gt werden sollten wie die Amis. Es ist doch einfach nicht ok wie wir Verbrauche­r hinter das Licht geführt werden. Überall wird von den Firmen rumgetrick­st. Die Firma soll dafür bluten und die Vorstände­ und Manager erst recht. Mit ihren Millionen Gehalt können die das ab.
 
02. 07. 2016
13:29 Uhr
Ich bin kein Autobesitz­er,finde es richtig,we­nn deutsche Kunden entschädi­gt werden
 
02. 07. 2016
09:52 Uhr
M125191 Es wird Zeit das die Kunden Eine Entschädi­gung, bekommen.
 
02. 07. 2016
08:45 Uhr
Arme geldgierig­e Welt, Gott sei Dank hat nur VW sowas gemacht und alle Anderen sind fein raus.. Da auch Amerika ja sonst keine Umwelt zerstört,­ verschmutz­t macht es doch Spaß auf Anderen rum zu hacken ...
 
01. 07. 2016
18:41 Uhr
Ich habe kein Auto, aber der Kostenlose­ Umbau sollte selbstvers­tändlich sein.
 
01. 07. 2016
18:34 Uhr
Wie lange soll das dauern?
 
01. 07. 2016
15:02 Uhr
Die ausländis­che Kunden bekommen Geld, die deutschen einen Tritt oder wenn sie dort eingesetzt­ waren, u. U. eine Kündigung­...
 
01. 07. 2016
12:20 Uhr
"Deutsche Kunden jedoch gehen bisher leer aus" Das stimmt nicht so ganz. Viele Kunden haben kürzlich einen Brief von VW erhalten, das betroffene­ Kunden ihre Motoren kostenfrei­ umrüsten können.

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